Spenden aktuell

Umstellung der Einsatzbekleidung

Die rund 80 aktiven ehrenamtlichen Helfer des DRK OV Ulm müssen eine neu entwickelte Einsatzbekleidung erhalten. Die bisherige Einsatzbekleidung "Bonn 2000" erfüllt nicht mehr die geforderten Europäischen Normen die bspw. für das Tragen von Bekleidung im Straßenverkehr vorgeschrieben sind. Daher müssen unsere Helfer im Straßenverkehr derzeit noch zusätzlich eine Warnweste über der roten Einsatzbekleidung tragen um ausreichend sichtbar zu sein. Die neue Einsatzbekleidung "Bonn 2000 plus" bzw. "Bonn 2020" besteht u.a. aus einer leuchtroten Jacke mit vielen Reflexstreifen. Die Hose ist grau und verfügt über 2 weiße Reflexstreifen am unteren Teil.

Mit der neuen Bekleidungsordnung des DRK Bundesverbands vereinheitlicht das DRK deutschlandweit die Einsatzkleidung seiner Helfer. Somit kann auch bei sehr großen Veranstaltungen mit vielen beteiligten DRK Bereitschaften ein einheitiliches Erscheinungsbild gewährleistet werden. Ähnliche Umstellungen gab es auch bei der Polizei in Baden-Württemberg. 

Jede Einsatzbekleidung kostet ca. 300 € pro Helfer. Bei rund 80 Helfern müssen insgesamt etwa 24.000 € investiert werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende dieses, für uns sehr wichtige Projekt, zu realisieren um unsere Helfer möglichst schnell auf den aktuellsten Sicherheitsstand bringen zu können. Am Ende dieser Seite erhalten Sie Informationen dazu, wie Sie spenden können.

Zeitungsartikel der Südwest Presse zum Spendenprojekt Sanitätsstation (04.04.2012)

Mobile Sanitätsstation (2012 realisiert)

Im September 2012 konnte der DRK Ortsverein Ulm das Spendenprojekt zur Beschaffung einer „Mobilen Sanitätsstation“ in die Tat umsetzen.

Die Kosten der Sanitätsstation beliefen sich auf insgesamt 44.000 € und konnte nur Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer zahlreichen Spender realisiert werden. Wir sind sehr glücklich über diese starke Unterstützung und möchten uns daher noch einmal sehr herzlich bei allen Spendern bedanken!

Die Spender für dieses Projekt waren: Generationenstiftung der Sparkasse Ulm, Ulmer Bürger Stiftung, Daimler AG, BW Bank, Beurer GmbH, Volksbank Ulm-Biberach eG, ulrich GmbH & Co. KG, Schwenk Zement GmbH, Fa. Geiger & Schüle, Gardena GmbH, Autohaus Fricker GmbH & co., Hermann Bantleon GmbH. 

Eine Mobile Sanitätsstation dient den Helfern zur bestmöglichen Erstversorgung von Patienten während Großveranstaltungen oder mehrtägigen Einsätzen. In der Station ist ausreichend Platz für eine witterungsgeschützte und hygienisch unbedenkliche Erstversorgung unserer Patienten. Zudem kann den Helfern bei länger dauernden Einsätzen ein Rückzugsraum geboten werden.

Die beschaffte Sanitätsstation verfügt über einen großzügigen Patientenraum sowie einen abgetrennten Helferaufenthaltsraum.

Der Patientenraum besitzt neben einem Tragetisch und einer fahrbaren Patiententrage u. a. Notfallkoffer und –rucksäcke, Sauerstoffflaschen, einen Automatischen Externen Defibrillator (AED), eine Schaufeltrage, Stauraum und Schubladen für medizinisches Material.

Der Wach- oder Aufenthaltsraum für die Helfer besteht aus einer Sitzecke mit Stauraum für Schutzkleidung sowie einer kleinen Küchenzeile.

Bei Sanitätsdiensten werden unsere Helfer über die neuen digitalen Meldeempfänger zeitgleich mit dem Rettungsdienst von der Leitstelle Ulm alarmiert. Somit können unsere Helfer schnellstmöglich in Notfallsituationen Hilfe leisten.

Einige Daten der Mobilen Sanitätsstation Ulm zusammengefasst:

  • Hersteller: Anhänger Voss in Bodnegg (Baujahr 2012)
  • Abmessungen (LxBxH): 7,25 m x 2,39 m x 2,78 m (ohne Dachkreuz)
  • Leergewicht:  2080 kg, zul. Gesamtgewicht 2600 kg
  • Stromversorgung: 230V oder 400V (Umschalter) mit Stromzähler
  • Wasserversorgung: Zu- und Ablauf unter seitlicher Medien-Luke mit Wasseruhr
  • Seitliche Medien-Luke für Stromanschlüsse und Schaltkasten mit Kabeldurchlass nach unten
  • Außenbeleuchtung rechts und hinten
  • Beleuchtetes Rotes Kreuz auf Dach teleskopierbar
  • Trittstufen seitlich und hinten
  • Ausfahrbare Stützen zur Ausrichtung der Station an allen 4 Ecken
  • Deichselbox für Stromkabel, Wasserschläuche und Werkzeug
  • Helferraum: Küchenzeile mit Waschbecken und Durchlauferhitzer, Stauraum und Sitzbank für Helfer, Dachluke, Heizstrahler
  • Patientenraum: Dachluke, Heizstrahler, KTW-Tragetisch System Strobel, Ferno Trage, Schränke für Medizinverbrauchsmaterial, offene Fächer für Koffer, Rucksäcke und Vakuummatratze, 10L Sauerstoffflasche, AED (Defibrillator), Edelstahlbeschichtete Arbeitsfläche, Schaufeltrage
Zeitungsartikel der Südwest Presse zur Einweihung der Sanitätsstation (15.01.2013)

Einweihung der Mobilen Sanitätsstation sowie der neuen digitalen Meldeempfänger am 11.01.2013

Am 11.01.2013 wurden sowohl die neue Mobile Sanitätsstation als auch die neuen digitalen Meldeempfänger in einem feierlichen Rahmen eingeweiht. Der Vorsitzende des DRK OV Ulm Wolfgang Hitzler schnitt gemeinsam mit dem Bereitschaftsleiter Frank Prinzing, vor den Augen der eingeladenen Gäste und Sponsoren, das rote Band der geschmückten Sanitätsstation durch. Anschließend gab es eine offizielle Schlüsselübergabe sowie eine Führung durch die Sanitätsstation. Die Gäste und Spender erhielten nähere Informationen über die Funktionsweise und die Möglichkeiten der neuen digitalen Meldeempfänger. Ihren ersten erfolgreichen Einsatz hatte die Mobile Sanitätsstation beim Einsteinmarathon 2012 in Ulm. 

Digitale Meldeempfänger

Im Jahr 2012 konnte mit der Realisierung eines weiteren Spendenprojekts begonnen werden. 

Durch eine Umstellung der Funktechnik für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wird das bisherige Alarmierungssystem für unsere Helfer im Bevölkerungsschutz in naher Zukunft abgeschaltet und auf ein digitales Datenübertragungssystem umgestellt werden.

Durch diese Umstellung wird es notwendig, frühzeitig digitale Meldeempfänger zu beschaffen um für die Zukunft gerüstet zu sein. Dieser Umstellungsprozess hat in den letzten Jahren bereits im Bereich der Feuerwehren und des Rettungsdienstes begonnen.

Mit den neuen digitalen Meldeempfängern bekommt der Helfer zukünftig alle notwendigen Einsatzdaten auf seinen Funkmeldeempfänger übertragen. Er weiß somit sofort folgende Daten: Einsatzstichwort (z.B. Verkehrsunfall), Einsatzort (Ort, Straße, Hausnummer etc.), evt. Name des Patienten, Erstdiagnose des medizinischen Notfalls und die Alarmierungszeit. etc.

Die digitalen Meldeempfänger werden im DRK Ortsverein Ulm eingesetzt für die Alarmierung der Einsatzeinheit 1 (Bevölkerungsschutz), bei Sanitätsdiensten, für 3 Helfer vor Ort Gruppen im Alb-Donau-Kreis und im Rettungsdienst Hintergrund.

Dank der zur Verfügung gestellten Spendengelder konnte der DRK Ortsverein Ulm im Jahr 2012 insgesamt 31 digitale Meldeempfänger beschaffen. Zusätzlich wurden 6 digitale Melder aus Eigenmitteln beschafft. Wir danken unseren Spendern ganz herzlich für diese großzügige Unterstützung. Ohne Ihre Hilfe wäre eine so schnelle Umstellung niemals möglich gewesen.

Die Spender für dieses noch laufende Projekt waren bisher die Generationenstiftung der Sparkasse Ulm sowie die Ulmer Bürger Stiftung.


Spenden

Die Herausforderungen - national und international - an das Deutsche Rote Kreuz nehmen zu.

  • Wenn man in der Lage sein will, innerhalb von kurzer Zeit eine Hilfsaktion zu starten (z.B. bei einem Grossfeuer, Schneekatastrophe oder grossen Veranstaltungen etc.) braucht man umfangreiche Ausrüstung, Materialien und Fahrzeuge
  • Wenn die erforderliche Kommunikation bei Katastrophen und Krisen funktionieren soll, braucht man entsprechende Technik (Funkmeldeempfänger, Funk, Telefon, EDV).
  • Alle unsere Tätigkeiten leisten wir ehrenamtlich, sowohl die Hilfsaktionen als auch die Verwaltungsarbeiten - jedoch die Materialkosten sind erheblich und unterliegen einem ständigem Verfall (z.B. Medikamente); auch muss die Kommunikationstechnik ständig auf den neuesten Stand gebracht werden; eine besondere finanzielle Herausforderung ist für uns der neue digitale Funk.
  • Daher brauchen wir Ihre Unterstützung

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