Aktuelle und realisierte Spendenprojekte

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Projekte präsentieren, die wir dank der großzügigen Unterstützung unserer Spender realisieren konnten. 

Neuer Einsatzleitwagen (aktuell)

Um größere Einsätze und Sanitätsdienste koordinieren zu können, besitzt unser Ortsverein einen so genannten Einsatzleitwagen (ELW). Die Aufgabe des ELW besteht im Wesentlichen darin, den Zugführer der Einsatzeinheit und sein Unterstützungspersonal zur Einsatzstelle zu bringen, Ausrüstung zur Leitung des Einsatzes bereitzustellen und den Funkverkehr an der Einsatzstelle abzuwickeln. 

Unser derzeitiger ELW auf Iveco-Daily-Basis entspricht mit seinem Alter von rund 20 Jahren nicht mehr den Anforderungen an ein zeitgemäßes Führungsfahrzeug. Daher wird derzeit ein neuer Einsatzleitwagen auf Basis eines Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI beschafft. Die Gesamtkosten für Grundfahrzeug und Innenausbau werden sich voraussichtlich auf einen Betrag von rund 115.000 € belaufen; wir rechnen mit einer Indienststellung im Sommer 2018. Die Ausrüstung, zu der unter anderem zwei EDV-Arbeitsplätze mit einer Einsatzleitsoftware und mehreren Analog- und Digitalfunkgeräten gehören, wird es dem Zugführer ermöglichen, die Einsatzeinheit auch bei komplexen Großlagen in Abstimmung mit übergeordneten Führungsstellen (z.B. Leitstelle, Leitstelle) zu führen. 

Umstellung der Einsatzkleidung (realisiert 2014-2015)

In den Jahren 2014 und 2015 mussten die aktiven Helfer unserer Bereitschaft mit einer neu entwickelten Einsatzbekleidung ausgestattet werden. Diese Umstellung war nötig geworden, da das Vorgängermodell "Bonn 2000" der neuen europäischen Warnschutznorm EN ISO 20471 nicht mehr genügte. Die Helfer mussten daher im Straßenverkehr bisher noch eine zusätzliche Warnweste über der roten Einsatzbekleidung tragen um ausreichend sichtbar zu sein. Die neue, vom DRK-Bundesverband verpflichtend eingeführte "Bonn 2020" mit ihrer leuchtroten Jacke und den vielen Reflexstreifen entspricht nun dieser Norm und darf daher bei Tageslicht und in der Nacht auch im Straßenverkehr als Warnkleidung getragen werden. 

Außerdem hat der DRK-Bundesverband durch die Änderungen in der Bekleidungsordnung des DRK auch gleichzeitig deutschlandweit die Einsatzkleidung seiner Helfer vereinheitlicht. Somit kann auch bei sehr großen Veranstaltungen mit vielen beteiligten DRK-Bereitschaften ein einheitliches Erscheinigungsbild gewährleistet werden. Ähnliche Umstellungen gab es beispielsweise auch bei der Polizei in Baden-Württemberg. 

Dank Ihrer großzügigen Spenden konnten wir dieses Projekt, für das unser Ortsverein insgesamt rund 20.000 € investiert hat, in nur zwei Jahren größtenteils abschließen.  

Mobile Sanitätsstation (realisiert 2012)

Zeitungsartikel der Südwest Presse zur Einweihung der Sanitätsstation (15.01.2013)

Im September 2012 konnte der DRK Ortsverein Ulm das Spendenprojekt zur Beschaffung einer "Mobilen Sanitätsstation" in die Tat umsetzen. Die Kosten der Sanitätsstation beliefen sich auf insgesamt 44.000 €, weshalb das Projekt nur Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer zahlreichen Spender realisiert werden konnte. Wir sind sehr glücklich über diese starke Unterstützung und möchten uns daher noch einmal sehr herzlich bei allen Spendern bedanken. 

Die Spender für dieses Projekt waren: Generationenstiftung der Sparkasse Ulm, Ulmer Bürger Stiftung, Daimler AG, BW Bank, Beurer GmbH, Volksbank Ulm-Biberach eG, ulrich GmbH & Co. KG, Schwenk Zement GmbH, Fa. Geiger & Schüle, Gardena GmbH, Autohaus Fricker GmbH & Co. KG sowie Hermann Bantleon GmbH. 

Eine Mobile Sanitätsstation dient den Helfern zur bestmöglichen Erstversorgung von Patienten während Großveranstaltungen oder mehrtägigen Einsätzen. In der Station ist ausreichend Platz für eine witterungsgeschützte und hygienisch unbedenkliche Behandlung unserer Patienten. Zudem kann den Helfern bei länger dauernden Einsätzen ein Rückzugs- und Ruheraum geboten werden. 

Die beschaffte Sanitätsstation verfügt über einen großzügigen Patientenraum sowie einen abgetrennten Helferaufenthaltsraum. 

Der Patientenraum verfügt neben einem Tragetisch und einer fahrbaren Patiententrage unter anderem über Notfallkoffer und -rucksäcke, eine Sauerstoffflasche, einen Automatischen Externen Defibrillator (AED), eine Schaufeltrage, eine Vakuummatratze, Stauraum und Schubladen für medizinisches Verbrauchsmaterial. 

Der Wach- und Aufenthaltsraum für die Helfer besteht aus einer Sitzecke mit Stauraum für die Schutzkleidung sowie einer kleinen Küchenzeile. 

Bei Sanitätsdiensten können unsere Helfer über so genannte "Digitale Meldeempfänger" zeitgleich mit dem Rettungsdienst von der Integrierten Leitstelle Ulm alarmiert werden. Somit können unsere Helfer schnellstmöglich in Notfallsituationen Hilfe leisten. 

Eine Daten der Mobilen Sanitätsstation des DRK Ortsvereins Ulm zusammengefasst:

  • Hersteller: Anhänger Voss in Bodnegg (Baujahr 2012)
  • Abmessungen (LxBxH): 7,25 m x 2,39 m x 2,78 m (ohne beleuchtetes Rotes Kreuz)
  • Leergewicht: 2.080 kg, zGG: 2.600 kg
  • Stromversorgung: 230 V oder 400 V (Umschalter) mit Stromzähler
  • Wasserversorgung: Zu- und Ablauf unter seitlichem Technikfach mit Wasseruhr
  • seitliches Technikfach für Stromanschlüsse und Schaltkasten mit Kabeldurchlass nach unten
  • Außenbeleuchtung nach rechts und hinten
  • beleuchtetes Rotes Kreuz auf dem Dach (teleskopierbar)
  • Trittstufen seitlich und hinten
  • ausfahrbare Stützen zur Ausrichtung der Station an allen vier Ecken
  • Deichselbox für Stromkabel, Wasserschläuche und Werkzeug
  • Helferraum: Küchenzeile mit Waschbecken und Durchlauferhitzer, Stauraum und Sitzbank für Helfer, Dachluke, Heizstrahler
  • Patientenraum: Dachluke, Heizstrahler, KTW-Tragetisch Fa. System Strobel, Fahrtrage Fa. Ferno, Staufächer und Schubladen für medizinisches Verbrauchsmaterial, je ein Koffer- und Rucksacksystem Atmung/Kreislauf, 10l Sauerstoffflasche, Schaufeltrage/Vakuummatratze, AED, Edelstahl-beschichtete Arbeitsfläche

Die neue Sanitätsstation konnte am 11. Januar 2013 in feierlichem Rahmen im Innenhof der Hauptfeuerwache Ulm eingeweiht werden. Der Vorsitzende des DRK Ortvereins Ulm Wolfgang Hitzler schnitt gemeinsam mit Bereitschaftsleiter Frank Prinzing vor den Augen der eingeladenen Gäste und Sponsoren das rote Band der geschmückten Sanitätsstation durch. Anschließend gab es eine offizielle Schlüsselübergabe sowie eine Führung durch die Sanitätsstation. Ihren ersten erfolgreichen Einsatz hatte die Mobile Sanitätsstation beim Einstein-Marathon 2012 in Ulm.   

Digitale Meldeempfänger (realisiert 2012)

Im Jahr 2012 konnte mit der Realisierung eines weiteren Spendenprojekts begonnen werden. 

Durch die Umstellung der Funktechnik für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wird das bisherige analoge Alarmierungssystem für unsere Helfer im Bevölkerungsschutz in naher Zukunft abgeschaltet und auf ein digitales Datenübertragungssystem umgestellt werden. 

Durch die Umstellung wird es notwendig, frühzeitig Digitale Meldeempfänger (DME) zu beschaffen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Dieser Umstellungsprozess hat in den letzten Jahren bereits im Bereich der Feuerwehren und des Rettungsdienstes begonnen. 

Mit den neuen DME bekommt der Helfer zukünftig bereits bei der Alarmierung alle notwendigen Einsatzdaten auf ein Display übertragen. Er weiß somit sofort folgende Daten: Einsatzstichwort (z.B. Verkehrsunfall), evtl. Name des Patienten, Einsatzort, Verdachtsdiagnose des medizinischen Notfalls und die Alarmierungszeit.

Die Digitalen Meldeempfänger werden im DRK Ortsverein eingesetzt für die Alarmierung der Einsatzeinheit 1, bei Sanitätsdiensten, für die in Ersthelfergruppen (EHG) aktiven Helfer und für den Hintergrunddienst der Rettungswache 1. 

Dank der zur Verfügung gestellten Spendengelder konnte der DRK Ortsverein Ulm im Jahr 2012 insgesamt 31 DME beschaffen. Zusätzlich wurden sechs DME aus Eigenmitteln beschafft. Wir danken unseren Spendern ganz herzlich für diese großzügige Spende. Ohne Ihre Hilfe wäre eine so schnelle Umstellung nicht möglich gewesen. 

Die Spender für dieses Projekt waren: Generationenstiftung der Sparkasse Ulm sowie Ulmer Bürger Stiftung.